{"id":4649,"date":"2011-03-25T23:17:43","date_gmt":"2011-03-25T21:17:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feuerwehr-brilon.de\/?page_id=4649"},"modified":"2011-03-25T23:24:13","modified_gmt":"2011-03-25T21:24:13","slug":"geschichte-seit-1879","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.feuerwehr-brilon.de\/?page_id=4649","title":{"rendered":"Geschichte seit 1879"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem Gro\u00dfbrand am 7.7.1877, dem in der Schulstra\u00dfe 20 H\u00e4user zum Opfer fielen, veranla\u00dfte der damalige B\u00fcrgermeister Schomberg die Gr\u00fcndung eines Freiwilligen Feuerwehr. Bei der Gr\u00fcndungsversammlung am 6. Juli 1879 meldeten sich zahlreiche B\u00fcrger aller Bev\u00f6lkerungskreise als freiwillige Mitglieder.<br \/>\n6. Juli 1879, die Feuerwehr Brilon wurde gegr\u00fcndet.<br \/>\nIn der Gr\u00fcndungsversammlung, zu welcher die interessierte B\u00fcrgerschaft geladen war, wurden zu Kommandeuren gew\u00e4hlt die Herren Kaufmann Alex Schl\u00fcter und der Gastwirt Richard Lohmann. Weiter wurde eine Kommission gew\u00e4hlt, bestehend aus den Herren Maurermeister Georg G\u00f6ckeler, Zimmermeister Kraft und Buchbindermeister Johannes Meyer, die den Auftrag hatte, die Satzungen zu entwerfen und in der n\u00e4chsten Versammlung vorzulegen.<br \/>\nDa\u00df zu dieser Zeit schon ein gr\u00f6\u00dferes Interesse f\u00fcr die Feuerwehrsache vorhanden war, beweist die Tatsache, da\u00df sich aus allen Kreisen der Bev\u00f6lkerung Leute eingefunden hatten, die der neu gegr\u00fcndeten freiwilligen Feuerwehr sofort als aktive Mitglieder beitraten. Unter anderem waren dies: Stadtsekret\u00e4r a.D. Fritz H\u00fcser, Maurermeister Heinrich Weber und Maurer Johann Siebertz.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-brilon.de\/wp-up\/2011\/03\/1879.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4651 aligncenter\" title=\"1879\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-brilon.de\/wp-up\/2011\/03\/1879-500x386.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"386\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-brilon.de\/wp-up\/2011\/03\/1879-500x386.jpg 500w, https:\/\/www.feuerwehr-brilon.de\/wp-up\/2011\/03\/1879-150x116.jpg 150w, https:\/\/www.feuerwehr-brilon.de\/wp-up\/2011\/03\/1879-1024x792.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 10. August 1879 fand die erste Versammlung statt. In dieser Versammlung wurden die neu bearbeiteten resp. neu entworfenen Satzungen vorgelegt und genehmigt. Darauf wurde der definitive Vorstand gew\u00e4hlt. Derselbe bestand aus folgenden Herren:<br \/>\nGastwirt Richard Lohmann = 1.Hauptmann und Chef der freiwilligen Feuerwehr<br \/>\nBrilon, Buchbindermeister Johannes Meyer = Stellvertreter, Kaufmann A. Hogrebe =<br \/>\nSchriftf\u00fchrer, Ackerwirt Franz Lingenhoff = Rendant, Schlossermeister Franz Kaiser =<br \/>\nGer\u00e4tewart.<br \/>\nDie F\u00fchrer der einzelnen Abteilungen wurden in einer sp\u00e4teren Versammlung gew\u00e4hlt, da zun\u00e4chst eine Einteilung der einzelnen Mannschaften vorgenommen werden mu\u00dfte. S\u00e4mtliche Mitglieder verpflichteten sich zur strengsten Erf\u00fcllung ihrer Pflichten und zur Aus\u00fcbung aller vom Vorstand vorgeschriebenen Anordnung, soweit solche das Feuerl\u00f6schwesen betrafen.<br \/>\nAm 2. Januar 1880 wurde beschlossen, um alle an eine moderne Feuerwehr gestellten Anforderungen gerecht zu werden, eine neuzeitliche Spritze anzuschaffen. Zu diesem Zwecke wurde bei der Provinzial=Feuer=Soziet\u00e4t in M\u00fcnster ein Antrag gestellt, um eine gr\u00f6\u00dfere Beih\u00fclfe zu erhalten.<br \/>\nDie Stadtvertretung, an die wegen der Anschaffung der Spritze herangetreten war, stand dem Antrage sympathisch gegen\u00fcber und bestellte eine solche Spritze bei der Firma H\u00f6ing in K\u00f6ln. Auch wandte sich die Wehr an die in Brilon vertretenen Feuerversicherungsgesellschaften, um auch dort aus die n\u00f6tigen Beih\u00fclfen zu erhalten.<br \/>\nDas Antragsgesuch war lohnend.<br \/>\nDie Provinzial=Feuersoziet\u00e4t M\u00fcnster spendete 600,-Mk., die Feuerversicherung<br \/>\n&#8222;Colonia&#8220; K\u00f6ln 150,-Mk. und die &#8220; Magdeburger Feuerversicherung &#8220; 50,-Mk.<\/p>\n<p>Das Interesse f\u00fcr die Feuerwehr war in der Stadt allgemein gut.<br \/>\nDas gleiche Interesse zeigten auch die Beh\u00f6rden in Provinz, Regierungsbezirk und Kreis, in dem die leitenden Pers\u00f6nlichkeiten von Zeit zu Zeit einen Bericht forderten \u00fcber getroffene Ma\u00dfnahmen resp. gesammelte Erfahrungen, besonders nach stattgehabten Br\u00e4nden.<br \/>\nUnter anderem forderte der Herr Landrat Dr. Federath den Herrn B\u00fcrgermeister Schomberg wiederholt zu derartigen Berichten auf.<br \/>\nSo verging die Zeit bis zum Jahre 1884 ohne nennenswerte Br\u00e4nde.<\/p>\n<p>Turnverein und freiwillige Feuerwehr 1884<br \/>\nWie wir h\u00f6ren, hat die st\u00e4dtische Verwaltung wieder mit mehr Sorgfalt ihr Augenmerk auf das Feuerl\u00f6schwesen gerichtet. Man kann dies nur mit der h\u00f6chsten Befriedigung vernehmen, denn welchen Briloner B\u00fcrger pocht nicht das Herz, wenn er an die unzureichlichen Feuerl\u00f6scheinrichtungen denkt. K\u00f6nnet man wohl einem gr\u00f6\u00dferen Brande bei den hier doch fast stets herrschenden starken Winden Einhalt tun? Ich glaube nicht, namentlich wenn man an die Zeit denkt, in der fast jedes Haus mit Erntevorr\u00e4ten angef\u00fcllt ist.<br \/>\nIndes w\u00fcrde sich auch die Beh\u00f6rde in ihren edlen Bestrebungen noch so viel M\u00fche geben, ohne kr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung der Einwohner w\u00fcrde sie dennoch wenig leisten k\u00f6nnen. Der Kern eines guten Feuerl\u00f6schwesens ist unstreitig eine aus jungen tatkr\u00e4ftigen Leuten gebildete freiwillige Feuerwehr.<br \/>\nIn jeder Stadt, die auch nur eine einigerma\u00dfen aus\u00acgebildete Feuerwehr hat, finden wir einen Turn\u00acverein, aus dessen Mitgliedern auch zugleich die Feuerwehr gebildet ist und dessen Mitglieder auch die Feuerwehr gegr\u00fcndet haben. Man wird nicht bestreiten k\u00f6nnen, da\u00df ein Feuerwehrmann, wenigstens die Rettungsmannschaft, turnen k\u00f6nnen m\u00fcssen und deshalb halte ich es f\u00fcr die Hauptbedingung der Bildung einer Feuerwehr, die eines Turnvereins . . . . Deshalb erst ein Turnverein, dann eine freiwillige Feuerwehr.<br \/>\nSauerl\u00e4ndischer Anzeiger Brilon Nr. 30 vom B. M\u00e4rz 1884.<\/p>\n<p>In der genannten Zeit wechselte die Leitung der Wehr wiederholt. Da die vorher herrschende Einigkeit etwas locker geworden war und es an einer energischen Pers\u00f6nlichkeit fehlte, \u00fcbernahm der damalige hier stationierte Bezirksfeldwebel Barufka die Leitung, um die Wehr wieder auf die H\u00f6he zu bringen. Derselbe scharte eine Reihe junger Leute um sich, um mit diesen zun\u00e4chst einen Turnverein zu bilden, der dann in die freiwillige Feuerwehr umgebildet wurde.<\/p>\n<p>Barufka war in der Zeit von 1882 bis zu seiner Versetzung am 1.April 1885 Hauptmann der Wehr. Unter seiner Leitung erhielt die Wehr die Beile und die ersten Uniformen in Gestalt von wei\u00dfen Drillichr\u00f6cken und die \u00fcbrigen notwendigen Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde und zwar zun\u00e4chst f\u00fcr 12 Mann. Barufka aber ruhte nicht, und so gelang es ihm, auch f\u00fcr die \u00fcbrigen Mitglieder die notwendigen Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde zu erhalten.<br \/>\nDie Gesamtkosten betrugen nach der damaligen Aufstellung 1997,25 Mk., die von der Stadt zu zwei Dritteln und der Soziet\u00e4t zu einem Drittel \u00fcbernommen wurden.<br \/>\nVon dieser Zeit an begann in der Wehr eine rege T\u00e4tigkeit, denn mit den erhaltenen Uniformen wuchs auch das Interesse wieder, da Hauptmann Barufka es verstand, die Wehrleute f\u00fcr die Feuerwehrsache zu interessieren.<br \/>\nAnders war es bei einem Theile der B\u00fcrgerschaft. Diese wollte von einer Feuerwehr nichts wissen, und es kam nach einem Brande am Marktplatze sogar zu Gewaltt\u00e4tigkeiten, wo durch rauflustige Burschen die Brandwache im Rathause t\u00e4tlich angegriffen und erst durch<br \/>\ndas Einschreiten des Herrn B\u00fcrgermeisters Schomberg die Burschen vertrieben wurden.<br \/>\nBarufka erhielt in einer Nacht durch einen Steinwurf vor die Stirn eine Wunde, an deren Folgen er bis zu seinem Tod zu leiden hatte.<br \/>\nNach seinem Fortgange w\u00e4hlte die Wehr den Kaufmann Josef Glotten am15.April 1885 zu ihrem F\u00fchrer, der die Wehr bis zu seinem Wegzuge nach Brilon -Wald am 15. August 1892 leitete. Glotten wurde in einer sp\u00e4teren Versammlung zum Ehrenmitglied der<br \/>\nWehr ernannt.<br \/>\nNach seinem Wegzuge wurde der Sattlermeister Herr Karl Reimann am 2. Dezember 1892 zum Hauptmann gew\u00e4hlt und zwar zun\u00e4chst provisorisch f\u00fcr die laufende Wahlzeit des verzogenen Herrn Glotten.<br \/>\nBei der am 21. Januar 1893 ablaufenden Wahlperiode wurde dann Herr K.Reimann definitiv als Leiter der Wehr gew\u00e4hlt.<br \/>\nDer nun mehr Gew\u00e4hlte blieb bis zum 19. August 1895 auf seinem Posten, trat dann aber wegen Krankheit zur\u00fcck.<br \/>\nDie Wehr lie\u00df es sich jedoch nicht nehmen, die Verdienste des Scheidenden anzuerkennen,<br \/>\nund w\u00e4hlte ihn zum Ehrenmitglied. Die Wehr war dann kurze Zeit ohne einen Chef und wurde durch den stellvertretenden Hauptmann geleitet.<br \/>\n23. August 1896 &#8211; Die Freiwillige Feuerwehr \u00fcbernimmt einen auf Kosten der Stadt errichteten Steigerturm neben der Sch\u00fctzenhalle.<br \/>\nIn einer darauf anberaumten Sitzung und zwar am 1. September 1896 w\u00e4hlte die Wehr nach einer l\u00e4ngeren Beratung den Kreisassistenten Herrn Franz Struif einstimmig zum Hauptmann. W\u00e4hrend der Wahlperiode des neuen Hauptmannes kriselte es \u00f6fters in der Wehr, da Struif ein strenges Regiment f\u00fchrte und alle diejenigen aus der Wehr ausgeschlossenwurden, die bei den angesetzten \u00dcbungen und Versammlungen des \u00f6fteren fehlten.<br \/>\nDurch die Nichtbefolgung der vorgeschriebenen Anordnungen waren die \u00fcbrigen Mitglieder verstimmt, und es wurde wiederholt der Antrag gestellt, die Wehr aufzul\u00f6sen, wenn es nicht bald anders w\u00fcrde.<br \/>\nNachdem Herr Franz Struif die Wehr seit 1896 geleitet hatte, legte derselbe am 21. Februar 1901 seinen Posten nieder.<br \/>\nDie Wehr w\u00e4hlte sodann auf Vorschlag des Magistrats am 25.3.1901 den Amtskassenrendanten Br\u00fcggemann zum Feuerwehrhauptmann.<br \/>\nDerselbe hat die Wehr nur zwei Jahre gef\u00fchrt.<br \/>\nIn der Generalversammlung am 1. M\u00e4rz 1903 wurde Kamerad Stadtsekret\u00e4r Fritz H\u00fcser zum Hauptmann der Wehr gew\u00e4hlt. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Wehr immer mehr, so da\u00df zwei L\u00f6schz\u00fcge gebildet werden konnten. Auch wurden unter seiner Leitung die durch die Allerh\u00f6chste Kabinettsordre vorgeschriebenen Achselst\u00fccke f\u00fcr die Mitglieder des Vorstandes und der Abteilungsf\u00fchrer angeschafft. Desgleichen erhielten die Vorstandsmitglieder bezw. die Abteilungsf\u00fchrer Beile.<br \/>\nSo entwickelte sich die Wehr unter der umsichtigen Leitung des Hauptmanns H\u00fcser immer mehr, der, nachdem sie in zwei L\u00f6schz\u00fcge eingeteilt war, den Titel Oberbrandmeister f\u00fchrte.<br \/>\nDer Wehr geh\u00f6rten zu der Zeit 72 Mitglieder an.<br \/>\nHerr Oberbrandmeister H\u00fcser legte am 16. Januar 1921 nach 18j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit<br \/>\nals Leiter der Wehr seinen Posten nieder.<br \/>\nAn seine Stelle trat Herr Stadtbaumeister Josef Hellmold, der auch 1929 als die Festzeitschrift zum 50j\u00e4hrigen bestehen geschrieben wurde, Leiter der Wehr war.<br \/>\nUnter seiner Leitung entwickelte sich die Wehr weiter, und sie besteht 1926 aus 4 L\u00f6schz\u00fcgen und zwar 3 in Brilon=Stadt und einem in Brilon=Wald.<br \/>\nDer Herr Oberpr\u00e4sident hat auf Grund dieser Besichtigung mit Erla\u00df vom 16. Mai 1927 dem Oberbrandmeister Hellmold, nach Anh\u00f6rung des Ausschusses des Westf\u00e4lischen Feuerwehr=Verbandes, die Erlaubnis erteilt, zur Feuerwehruniform das in den Grunds\u00e4tzen an die einzelnen Offiziersgrade der Feuerwehren der Provinz Westfalen unter Nr. 1 aufgef\u00fchrte Achselst\u00fcck zu tragen.<br \/>\nAu\u00dferdem erhielt Herr Hellmold die mit dem vorbezeichneten Achselst\u00fcck verbundene Bezeichnung&#8220;Branddirektor&#8220; als erster der Freiwilligen Feuerwehr Brilon.<br \/>\nDie Wehr besteht 1929 aus einem Ehrenmitglied und 173 aktiven Mitgliedern<br \/>\neinschlie\u00dflich einer Altersabteilung.<br \/>\nIm Jahre 1938 schied dann Herr Branddirektor Hellmold infolge Erreichung der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst aus. An seine Stelle trat der damalige Adjutant und sp\u00e4tere Wehrf\u00fchrer, Hauptbrandmeister B\u00f6ddicker. Seiner Initiative ist es zu verdanken,<br \/>\nda\u00df im gleichen Jahre noch ein neuer vollmotorisierter Einsatz- und Waldbrandwagen beschafft werden konnte.<br \/>\nAls im Jahre 1939 der zweite gro\u00dfe Weltkrieg ausbrach, mu\u00dfte eine gro\u00dfe Zahl der aktiven Feuerwehrm\u00e4nner zu den Waffen eilen, so auch Hauptbrandmeister B\u00f6ddicker.<br \/>\nMit der weiteren F\u00fchrung der Wehr wurde der Brandmeister Theodor Wiegelmann betraut. Nach Kriegsende wurde Hauptbrandmeister B\u00f6ddicker wieder sofort zum Wehrf\u00fchrer ernannt.<br \/>\n1964 erreichte Hauptbrandmeister B\u00f6ddicker die Altersgrenze und schied aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde nach manchen internen Schwierigkeiten Wassermeister Josef Frigger. Nach dessen Krankheit und fr\u00fchem Tod 1965 \u00fcbernahm Hauptbrandmeister Bernhard Schreckenberg am 21.09.1964 die Leitung der Wehr, der dieses Amt als stellvertretender Leiter der Wehr schon ab 1.August 1964 \u00fcbernommen hatte. Nach dessen Wahl zum Kreisbrandmeister wurde sein Stellvertreter Hauptbrandmeister Josef Becker der Leiter der Wehr der dieses Amt bis 1989 inne hatte. Sein Schwager, der Hauptbrandmeister Hans-Josef B\u00f6ddicker wurde 1989 Wehrf\u00fchrer der Feuerwehr der Stadt Brilon bis 1993. Am 06.11.2009 wurde der Leiter der Feuerwehr Brilon Brandoberinspektor G\u00fcnther Piasecki aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr verabschiedet. Dieses sieht die Laufbahnverordnung f\u00fcr das Erreichen des 60. Lebensjahres vor. In einer Feierstunde dankte B\u00fcrgermeister Franz Schrewe f\u00fcr 43 Jahre Feuerwehrdienst und 16 Jahre Wehrf\u00fchrer T\u00e4tigkeit. 1993 wurde Piasecki von den Kameraden der Feuerwehr bzw. dem Kreisbrandmeister zum ersten mal dem Rat der Stadt Brilon vorgeschlagen. Danach wurde er(alle 6 Jahre) noch zwei mal dem Rat vorgeschlagen.<br \/>\nAm 06.11.2009 \u00fcbernahm der Brandoberinspektor Wolfgang Hillebrand aus Scharfenberg, der in Brilon im Feuerwehrhaus die Kreisschlauchpflege und die Kreisatemschutzger\u00e4te pflegt den Posten des Wehrf\u00fchrers.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem Gro\u00dfbrand am 7.7.1877, dem in der Schulstra\u00dfe 20 H\u00e4user zum Opfer fielen, veranla\u00dfte der damalige B\u00fcrgermeister Schomberg die Gr\u00fcndung eines Freiwilligen Feuerwehr. Bei der Gr\u00fcndungsversammlung am 6. Juli 1879 meldeten sich zahlreiche B\u00fcrger aller Bev\u00f6lkerungskreise als freiwillige Mitglieder. 6. 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