Unterstützung Waldbrand in Olsberg

Freitag 14. August 2026

Olsberg. Am Montag (10.08.2026, 19:53 Uhr) wurde die Feuerwehr Brilon mit dem überörtlichen Löschzug zur interkommunalen Unterstützung nach Olsberg alarmiert.

Der Löschzug Brilon und die Löschgruppen Messinghausen und Nehden lösten bei einem großen Waldbrand am Talweg die örtlichen Kräfte ab. Dabei wurde die Brandbekämpfung weitergeführt und im weiteren Verlauf eine Riegelstellung am Berg übernommen. Die Feuerwehr Brilon war dabei mit 33 Einsatzkräften bis 2:00 Uhr vor Ort.

Bericht der Feuerwehr Olsberg:

Am Montagnachmittag wurde zunächst um 16:43 Uhr der Löschzug Bigge – Olsberg zu einem Waldbrand in die Talstraße oberhalb des Umspannwerks am Stausee alarmiert. Aufgrund der Größe der brennenden Fläche wurde noch auf der Anfahrt auf Feuer 4 erhöht. Insgesamt waren ca 180 Einsatzkräfte mit 36 Fahrzeugen aus dem Stadtgebiet Olsberg, Brilon und Bestwig vor Ort. Dazu der Wasserförderzug HSK, die IUK HSK, der AB Tank des ZFR Meschede Enste, die Drohneneinheit der Feuerwehr Bestwig, Mitarbeiter von Wald und Holz NRW und die Polizei. Zunächst wurde die Fläche mit mehreren C-Strahlrohren abgelöscht. Das Wasser hierfür lieferte der nahegelegene Stausee. Aufgrund von starkem Wind breitete sich das Feuer schnell in Richtung des Hochwaldes oberhalb und links der Fläche aus. Ein Übergreifen auf die hohen Baumbestände konnte jedoch verhindert werden. Durch den Wasserförderzug des HSK wurde eine Wasserversorgung über eine F-Leitung vom Kanal des Stausees zur Einsatzstelle verlegt. Hierüber wurden die Einsatzkräfte mit den Strahlrohren sowie 24 aufgestellte Kreisregner dann im Durchschnitt mit etwa 2500 Liter Wasser pro Minute versorgt. Im Oberen Bereich wurde über Pendelverkehr mit Tankfahrzeugen die Einsatzstelle mit Löschwasser versorgt. Mit der Drohne der Feuerwehr Bestwig konnte die Einsatzleitung mit wertvollen Übersichtsaufnahmen und Wärmebildern der brennenden Fläche bei der Einsatzplanung unterstützt werden. Gegen 20 Uhr war der Brand unter Kontrolle. In den späten Abendstunden wurde die Fläche ausgeleuchtet. Frische Einsatzkräfte durchsuchten die Fläche mit speziellen Waldbrandhacken nach Glutnestern im Boden und löschten diese mit D-Strahlrohren ab. Über die Brandursache liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor, die Kriminalpolizei wird die Ermittlungen hierzu aufnehmen. Die Löscharbeiten auf der Brandfläche mit einer Größe von ca. 26000 Quadratmetern dauern bis etwa Dienstagmittag noch an.

Eingesetzte Einheiten:

Eingesetzte Fahrzeuge:

Bilder: