Schneereicher Start ins neue Jahr 2026 für die Feuerwehr Brilon
Dienstag 6. Januar 2026
Brilon. Durch eine automatische eCall-Alarmierung am 03.01.2026 wurde um kurz vor 11.00 Uhr die Feuerwehr Brilon zu einer unklaren Lage an einem nahegelegenen Fluss bei Alme alarmiert. Bei dem Verkehrsunfall ist eine 24-jährige Fahrerin auf einem schneeglatten Waldweg auf der Suche nach einem Jagdhund durch ihr GPS-Gerät abgelenkt worden.
Dadurch endete die Fahrt der jungen Frau im Flussbett. Der PKW versank zu Dreivierteln im Wasser. Glücklicherweise waren die Fensterscheiben während der Suche geöffnet und die Fahrerin konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Die Feuerwehr betreute die junge Dame und unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme. Neben Polizei und Feuerwehr wurde die untere Wasserbehörde zur Einsatzstelle bestellt, um sicherzustellen, dass keine Gefahr durch auslaufende Betriebsmittel für das fließende Gewässer bestand. Einige Feuerwehrkräfte unterstützten die Bergung des Fahrzeuges. Das Fahrzeug wurde durch ein Privatunternehmen aus dem Wasser gehoben.
Glücklicherweise wurde bei diesem Unfall niemand verletzt. Im Einsatz waren rund 30 Kameraden aus den Einheiten Alme, Brilon, Nehden und Wülfte.
Nach weiterem Schneefall ertönte gegen 14.20 Uhr ein weiterer Alarm für die Feuerwehr Brilon.
Auf der K15 am Ortsausgang Altenbüren, in Fahrtrichtung Olsberg, kam ein 32-jähriger Fahrer in einer Rechtskurve auf schneeglatter Fahrbahn von seiner Fahrspur in den Gegenverkehr ab. Auf der entgegenkommenden Fahrspur hatte eine 55-jährige Fahrerin keine Möglichkeit auszuweichen und es kam zum Zusammenstoß.
Der Fahrer und seine Beifahrerin sowie zwei Kinder verletzten sich hierbei nur leicht. Die Fahrerin des anderen Fahrzeugs wurde jedoch schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte den Brandschutz und unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme. Die Strecke war bis in den späten Abend durch umfangreichere Unfallaufnahmen eines speziell ausgebildeten Teams der Polizei gesperrt.
Über die genauen Unfallursachen und die Schadenshöhe liegen der Feuerwehr bei beiden Unfällen keine Angaben vor.





